Mediterranes Flair und traumhafte Buchten - Roadtrip über die Crozon-Halbinsel in der Bretagne

Bonjour!

Willkommen zurück in der Bretagne! Nachdem ich dich im ersten Teil meines Bretagne-Reiseberichts an das wilde Cap Sizun mitgenommen habe, geht es nun weiter zur Crozon-Halbinsel. Begleite mich auf einem klassischen Roadtrip über die Halbinsel.

Die Crozon-Halbinsel liegt nördlich vom Cap Sizun, aber es ist kein weiter Weg dahin. Ungefähr eine Stunde Fahrtzeit musst du einplanen, um vom Cap Sizun zur Halbinsel zu gelangen.

Startpunkt für meinen Roadtrip war der kleine Ort Morgat. Nach einem Frühstück am Strand von Morgat ging es anschließend südlich immer entlang der Küste. Die Landschaft dort zeichnet sich vor allem durch ihre wunderschönen Buchten aus. Besonders eine Bucht, direkt in der Nähe des Ortes Morgat, ist malerisch gelegen. Leider konnte man die Bucht nur von oben bestaunen, da der Zugang zu der Bucht gesperrt war.

Ansonsten habe ich noch mehrere Stops entlang der Küste eingelegt, je nachdem wie ich gerade Lust hatte. Du findest wirklich an jeder Ecke traumhafte Buchten! Im Vergleich zum Cap Sizun ist die Küste der Crozon-Insel deutlich weniger rau und wild. Sie erinnert stellenweise an den mediterranen Raum und auch das Wasser dort ist, zumindest an dem Tag als ich da war, deutlich ruhiger.

Vom Süden der Halbinsel ging es anschließend Richtung Norden. Nach einer Mittagspause am Plage de Pen-Had mit Blick auf die Klippen und das Meer führte mich der Weg weiter nach Camaret-sur-Mer.

Ein Ziel, das ich unbedingt auf der Halbinsel sehen wollte, war der Bootsfriedhof in Camaret-sur-Mer. Hierbei handelt es sich um einen Bereich im Hafengebiet, in dem mehrere alte Schiffe an Land liegen, die nicht mehr genutzt werden und sich selbst überlassen sind. Der Bootsfriedhof ist zwar etwas kleiner als ich erwartet hatte, ist aber trotzdem einen Besuch wert! Es war auf der einen Seite unglaublich beeindruckend diese großen Schiffe aus der Nähe betrachten zu können und auf der anderen Seite traurig, sie einfach nur vor sich hinrosten zu sehen.

Der Ort Camaret-sur-Mer selbst hat mich sonst leider nicht so wirklich begeistert und hatte meiner Meinung nach, abgesehen von dem Hafen und den Restaurants dort, nicht so viel zu bieten.

Nach dem Stopp in Camaret-sur-Mer ging es zum Abschluss des Roadtrips noch einmal in den ganz nördlichen Teil der Halbinsel, immer entlang der Küste. Als Fotomotiv hat mich dort das Fort Ilot de Capucins richtig beeindruckend! Die Festung liegt auf einer Insel mitten im Meer und ist nur über eine Brücke erreichbar. Leider konnte man die Festung nur von oben betrachten, da auch hier der Zugang gesperrt war.  Quasi direkt daneben liegt das Fort de Fraternité. Es handelt sich hierbei leider nur noch um eine Ruine, diese ist jedoch zugänglich und bietet direkt auf den Klippen eine beeindruckende Atmosphäre. Insgesamt ein toller und würdiger Abschluss des Tages!

Im Anschluss ging es wieder zurück - mit dem Wissen, dass es absolut die richtige Entscheidung war diese Halbinsel zu besuchen!

Die Crozon-Halbinsel steht mit ihrem beinahe mediterranem Flair wirklich im Kontrast zum Cap Sizun und das trotz der geringen Distanz zwischen beiden Spots. Landschaftlich ist sie aber wirklich auch ein absoluter Traum und sollte bei einem Besuch der Bretagne definitiv nicht fehlen!

Da das Gebiet nicht so groß ist, kann man bereits an einem Tag einen guten Eindruck von der Gegend bekommen. Im Nachhinein hätte ich trotzdem gerne noch mindestens einen Tag mehr gehabt, um öfter anzuhalten und weitere Orte zu erkunden.

Aber so oder so ist die Crozon-Halbinsel perfekt für einen klassischen Roadtrip und bietet an jeder Ecke neue landschaftliche Highlights!

Hast du noch weitere Tipps für die Crozon-Halbinsel? Dann schreib mir gerne!

Ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist!

Simon

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Raue Küste und authentisches bretonisches Flair - unterwegs in der Bretagne zwischen Cap Sizun und der Bucht von Concarneau