Reisen ohne große Planung - Warum genau das ein guter Plan ist

Moin!

Willkommen zu einem etwas anderen Blog als sonst. Dieser Blog soll Teil eines neuen Formates sein, in welchem ich nicht über eine einzelne Reise oder Region berichte, sondern mich allgemeiner mit dem Thema Reisen und dem Drumherum beschäftigen möchte.

In diesem ersten Blog möchte ich ein Thema aufgreifen, das jede Reise beeinflusst: die Planung.

Direkt vorweg: ich möchte keinem sagen, wie er zu reisen hat! Ich möchte dir nur näher bringen, wie ich an meine Reisen herangehe und was für mich einfach am besten funktioniert, um das meiste vor Ort für mich rauszuholen und den für mich besten Eindruck einer Region zu bekommen.

Mein persönliches Motto bei der Reiseplanung lautet „Weniger ist mehr“.

Ich verzichte bewusst darauf mir vor einer Reise ganz viele Spots oder Sehenswürdigkeiten anzuschauen, zu speichern und diese dann nach und nach im Urlaub „abzuklappern“. Ich möchte mich vor Ort überraschen lassen – ohne das Gefühl, durch intensive Recherche schon alles zu kennen. Ich möchte einen Ort entdecken, nicht Punkte auf einer Liste abhaken.

Was ich allerdings mache, ist mir einen groben Überblick über das Ziel zu machen. Ich schaue mir schon an, welche Gegenden spannend sein könnten oder was es allgemein für Highlights vor Ort gibt. Diese speichere ich mir locker in einer Karte, meist in Apple Karten (aber Google Maps geht natürlich auch). So habe ich eine zumindest eine Orientierung, ohne mich aber festzulegen.

Vor Ort suche ich mir dann einfach den Punkt heraus, der gerade in der Nähe liegt oder den ich spontan ansprechend finde, und nehme diesen als Ausgangspunkt. Davon dann ausgehend, lasse ich mich einfach durch die Umgebung treiben.

Genau darin liegt für mich der größte Vorteil: Überraschung und die stete Vorfreude vor dem Unbekannten. Ohne festen Plan entsteht kein Druck, noch schnell irgendeine Sehenswürdigkeit „abhaken“ zu müssen. Ich bin mit dieser Art des Erkundens viel entspannter, gehe mit offeneren Augen für die kleinen Details durch die Gegend und bin mehr im Moment.

Diese Offenheit bzw. lose Planung macht es außerdem leicht, spontane Tipps von Einheimischen aufzugreifen, die oft zu den schönsten Entdeckungen führen.

Vielleicht habe ich dann am Ende des Urlaubs nicht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen, aber darum geht es für mich beim Reisen auch nicht. Für mich geht es darum, ein Gefühl für einen Ort zu bekommen und zu sehen wie die Menschen an diesem Ort leben. Es sind die kleinen Momente, die kleinen Alltagsszenen, die mich ankommen lassen. Und oft sind es auch genau diese unscheinbaren Augenblicke des Alltags, die mir am längsten in Erinnerung bleiben.

Und auch einige meiner liebsten Urlaubsfotos sind so entstanden.

Ich hoffe dir hat dieser kleine Impuls Spaß gemacht zu lesen und vielleicht hast du auch einen Mehrwert für dich daraus ziehen können. Probiere doch diesen Ansatz auch auf deiner nächsten Reise einfach mal aus. Wer weiß was du so entdeckst, denn oftmals ist schon der Weg das Ziel!

Gefällt dir auch diese Art eines Blogs? Lass es mich gerne wissen und schreib mir gerne auch was deine Tipps für eine Reisen sind.

Bis zum nächsten Mal!

Simon

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